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Bekannte Sprichwörter und wo sie herkommen

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23.08.2025

Sprichwörter sind gewissermaßen die „Puzzle-Teile“ unserer Sprache

Bekannte Sprichwörter und wo sie herkommen
Bekannte Sprichwörter und wo sie herkommen

Stell dir vor, du sitzt gemütlich am Küchentisch, eine Tasse Kaffee in der Hand, und grübelst über ein Kreuzworträtsel. Plötzlich stößt du auf eine Redewendung wie „den Nagel auf den Kopf treffen“ und fragst dich: Wo kommt dieser Spruch eigentlich her? Genau hier beginnt die Reise in die wunderbare Welt der Sprichwörter. Sie begleiten uns im Alltag so selbstverständlich wie Sudoku im Urlaub, ein Puzzle an einem verregneten Sonntagnachmittag oder eine kleine Partie Mahjong zur Entspannung. Manche dieser Sprüche sind Jahrhunderte alt, andere stammen aus dem Mittelalter, und wieder andere sind durch Literatur oder das alltägliche Leben entstanden.

In diesem Artikel möchten wir dich mitnehmen auf eine kleine Zeitreise. Wir entdecken die Herkunft bekannter Sprichwörter, schmunzeln über ihre Bedeutung und erleben, wie sie sich mit unserem modernen Alltag verknüpfen lassen. Und wie bei einem guten Rätsel – sei es ein kniffliges Sudoku, ein Kreuzworträtsel oder Spider Solitär – liegt die Freude darin, Stück für Stück die Lösung zu finden. Sprichwörter sind gewissermaßen die „Puzzle-Teile“ unserer Sprache: Sie fügen sich zusammen und ergeben am Ende ein buntes Bild voller Kultur, Geschichte und Humor.

1. Um den heißen Brei herumreden

Herkunft: Schon im Mittelalter aß man Brei als Hauptmahlzeit. Wer nicht den Mund verbrennen wollte, aß außen herum. Daraus entstand das Bild des Ausweichens.

Bedeutung: Jemand spricht nicht direkt zur Sache, sondern weicht aus.

Rätselvergleich: Wie bei einem Kreuzworträtsel, wenn man nur die leichten Felder löst und das zentrale Lösungswort meidet.


2. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt

Herkunft: Geprägt vom Prediger Johann Balthasar Schupp (17. Jh.). In seinen Texten findet sich die groteske Vorstellung, dass ein Koch seinen Hund in der Pfanne briet.

Bedeutung: Ausdruck größter Verwunderung oder Unglauben.

Rätselvergleich: Wie beim Sudoku, wenn plötzlich zwei gleiche Zahlen in einer Reihe auftauchen – völlig unmöglich!


3. Die beleidigte Leberwurst spielen

Herkunft: Volksmedizin des 17./18. Jh. betrachtete die Leber als Sitz von Stimmung und Empfindlichkeit. „Leber“ wurde mit Gereiztheit verbunden.

Bedeutung: Überempfindlich reagieren, schmollen.

Rätselvergleich: Ein Puzzle nicht weitermachen, nur weil ein Teil fehlt – beleidigt abbrechen.


4. Das Kind beim Schopfe packen

Herkunft: Antike Allegorien stellten die „Gelegenheit“ (Kairos) mit einem Schopf dar, den man vorn greifen musste. Hinten war sie kahl – verpasst!

Bedeutung: Eine Chance sofort nutzen.

Rätselvergleich: In Mahjong den seltenen Stein sofort spielen – sonst ist der Moment weg.


5. Perlen vor die Säue werfen

Herkunft: Biblisch (Matthäus 7,6). Jesus mahnt, Heiliges nicht den „Hunden“ und „Schweinen“ preiszugeben.

Bedeutung: Etwas Wertvolles an jemanden verschwenden, der es nicht zu schätzen weiß.

Rätselvergleich: Ein liebevoll erstelltes Sudoku jemandem geben, der sofort nur die Lösung abschreibt.


6. Jemandem einen Bären aufbinden

Herkunft: Mittelalterliche Redensart: Einen „Bären“ als Last aufbinden = eine übertriebene Geschichte anhängen.

Bedeutung: Jemandem eine Lüge erzählen.

Rätselvergleich: „Ich habe ein 5000-Teile-Puzzle in einer Stunde gelöst!“ – kaum glaubwürdig.


7. Mit Speck fängt man Mäuse

Herkunft: Aus der bäuerlichen Praxis: Fettige Speisen wie Speck waren früher besonders attraktiv für Mäusefallen.

Bedeutung: Mit den richtigen Anreizen kann man andere leichter gewinnen.

Rätselvergleich: Puzzle und Kekse auf den Tisch – schon helfen alle mit.


8. Eulen nach Athen tragen

Herkunft: Schon bei Aristophanes (5. Jh. v. Chr.). Athen galt als reich an Eulen (Symbol der Göttin Athene). Eulen dorthin zu bringen war überflüssig.

Bedeutung: Etwas Überflüssiges tun.

Rätselvergleich: Einer Sudoku-Meisterin die Spielregeln erklären.

9. Nicht das Gelbe vom Ei sein

Herkunft: Umgangssprachlich seit den 1960ern, vermutlich Werbesprache. Das Eigelb galt als besonders wertvoll.

Bedeutung: Nicht das Beste, mittelmäßig.

Rätselvergleich: Ein Kreuzworträtsel voller Abkürzungen – machbar, aber nicht schön.


10. Mit dem Klammerbeutel gepudert

Herkunft: Ausdruck aus dem 18. Jh. „Klammerbeutel“ war ein Utensil beim Wäschewaschen. Wer damit „gepudert“ ist, muss unsinnig handeln.

Bedeutung: Jemand verhält sich töricht.

Rätselvergleich: In Spider Solitär die einzige freie Spalte sofort mit einer falschen Karte blockieren.


11. Auf dem Holzweg sein

Herkunft: Forstwirtschaft: Holzwege führten zu Holzlagern, nicht weiter. Wer auf ihnen ging, kam nicht ans Ziel.

Bedeutung: Sich irren, auf falscher Spur sein.

Rätselvergleich: Falsche Sudoku-Annahme – zehn Schritte später festgefahren.


12. Da beißt die Maus keinen Faden ab

Herkunft: Aus dem Schneiderhandwerk: Mäuse bissen Garn an, aber an Tatsachen änderte das nichts.

Bedeutung: Unumstößlich, nicht zu ändern.

Rätselvergleich: Regeln sind Regeln – in Sudoku jede Zahl nur einmal pro Zeile.


13. Die Kuh vom Eis holen

Herkunft: Volksmund seit dem 19. Jh. Eine Kuh auf Eis zu retten war ein schweres Unterfangen.

Bedeutung: Eine heikle Situation meistern.

Rätselvergleich: In Mahjong einen blockierten Turm endlich befreien.


14. Butter bei die Fische!

Herkunft: Norddeutsch, Küche & Gastronomie: Fisch galt als Festessen, Butter machte ihn vollwertig. Ohne Butter war es unvollständig.

Bedeutung: Klartext reden, zur Sache kommen.

Rätselvergleich: Keine Theorien mehr – Zahl einsetzen und prüfen.


Fazit

Sprichwörter sind kulturelle Miniaturen, entstanden aus Alltag, Religion, Handwerk und Literatur. Jedes erzählt eine kleine Geschichte und lebt bis heute fort. Und so wie bei Rätselklassikern Puzzle, Sudoku oder Mahjong liegt der Spaß darin, Muster zu erkennen, Bedeutungen zu entschlüsseln und am Ende mit einem Aha-Moment zu schmunzeln.